GOTT SPRICHT: SIEHE, ICH MACHE ALLES NEU! (Offenbarung 21,5)
Am Ende der Bibel steht diese Zusage Gottes, die den Bogen schlägt zurück bis zum Anfang der Bibel, der Genesis: Alles Vergängliche wird verwandelt, das Alte erneuert, das Leben neu geschaffen.
Es heißt nicht: „Siehe, ich mache alles kaputt, was da ist!“ – denn Gott hat mit seiner Welt, seinem Volk, uns allen - eine Vorgeschichte. In seinem Sohn ist er selbst Teil der Weltgeschichte geworden. Gott ist treu.
- Die Farben fließen ineinander.
Sie nehmen zusammen mit den wenigen erkennbaren Strukturen im Bild von Alexander Ringwald die Spannung von Ewigkeit und Vergänglichkeit, von alt und neu, von Verwandlung und Treue auf - und führen sie zu einem „Dreiklang“ zusammen, zu drei biblischen Zusagen Gottes, die zusammengehören.
- Gelb und Weiß – Licht, die Gegenwart Gottes: „Siehe, ich mache alles neu!“
- Braun und Orange – Erde, Vergänglichkeit, das Menschliche: „Fürchte dich nicht!“
Eine Treppe aus erdigen Tönen verbindet das pulsierende Gelb(grün) links oben mit dem Gelb(grün) rechts unten.
- Blau – Himmel, Treue, göttliche Tiefe: „Der, der dich ruft, ist treu!“
Drei Kreuze - fein angedeutet in dunklem Blau: Sie erinnern an Golgatha – den Ort des Todes, an dem neues Leben von Gott seinen vorösterlichen Ursprung hat. Durch das Kreuz Christi wird das Wort „Ich mache alles neu“! zu einem Verheißungswort, das Gottes Treue und unser irdisches Sein einbezieht.